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Arbeitszeit, Altersstrukturen und Corporate Social by Hermann Groß, Michael Schwarz

By Hermann Groß, Michael Schwarz

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Angesichts dieser Probleme wurde die Methode der indirekten Betriebszeitmessung entwickelt (Bosworth, Cette 1995; Foss 1997). Die praktische Schwierigkeit, empirisch die geeigneten „Kapitalwerte“ als Gewichtungsfaktoren zu erfassen, führte zur Suche nach für „Kapitalwerte“ komplementären Faktoren, die stellvertretend für diese als Gewichtungsfaktoren bei der Berechnung der Betriebszeiten fungieren können. Als solche „Stellvertreter“ wurden die Arbeitsstunden angesehen, die aufgewendet werden müssen, um das eingesetzte Kapital produktiv zu nutzen.

A. 2005) und 2005 (Groß, Schwarz 2007) zeigen jedoch, dass die Betriebszeiten kontinuierlich und damit auch Schicht- und Nachtarbeit, die damit vergleichbare Arbeitszeitform der versetzten Arbeitszeiten und die für die Sicherung der Betriebszeitflexibilität wichtige Arbeitszeitform der Arbeitszeitkonten zunehmen. Nicht nur ist die Dauer der Betriebszeiten angewachsen, sondern auch deren Flexibilität gesteigert worden. Über die Hälfte der Betriebe musste in 2005 Schwankungen bewältigen, häufige Änderungen der Schichtarbeit und/oder häufige Variationen der versetzten Arbeitszeiten realisieren, um dem Globalisierungsdruck standhalten und die Wettbewerbsfähigkeit sichern zu können (Groß, Schwarz 2007).

Dabei zielen Arbeitszeiten auf den zeitlichen Einsatz von Arbeitskräften; Betriebszeiten beziehen sich dagegen auf den kombinierten Einsatzes von Kapital (Gebäude und Maschinen) und Arbeit. Die Betriebszeitgestaltung hat daher nicht nur ökonomische, sondern auch soziale Aspekte. Im Unterschied zur Arbeitszeit der individuellen Arbeitskräfte können Gebäude und Maschinen „rund um die Uhr“ am Tag, in der Woche oder im Jahr betrieben werden. Betriebszeiten, die über die individuellen Arbeitszeiten der Beschäftigten hinausreichen, werden durch die Mehrfachbesetzung von Arbeitsplätzen erreicht.

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